Wie Sie Ihre(n) Tochter/Sohn bei einer frühzeitigen Geburt unterstützen

Immer mehr Teenager werden frühzeitig schwanger. Hier muss vorerst genau überlegt werden, was am besten zu tun ist. Generell bringen ca. 20.000 Mädchen ein Kind unter 18 Jahren zur Welt. Zum einen führ dazu, die mangelnde Aufklärung und Verhütungsmöglichkeit. Sowie außerdem fehlende Bildungschancen und teilweise sogar sexuelle Gewalt.

Viele sind noch nicht einmal 15 Jahre alt. Besonders in Entwicklungsländern ist das nach wie vor ein großes Problem. Eine Schwangerschaft verändert so ziemlich das ganze Leben der jungen Frau. Deshalb erfahren Sie hier wie Sie als Eltern ihren Sohn oder ihre Tochter unterstützen können.

Der Teenager darf nicht vor die Tür gesetzt werden

Grundsätzlich sollten Sie als Elternteil ihr Kind nicht vor die Tür setzen. Denn oftmals ist die Partnerschaft in diesen jungen Jahren nicht langlebig, sodass man von keiner Unterstützung in der Partnerschaft ausgehen kann. Generell darf das Kind rein rechtlich nicht rausgeworfen werden. Auch „Drohungen“ sind in diesem Fall strafbar.

Austragen oder Abtreiben? Eine quälende Entscheidung

Die gesetzlichen Regelungen lassen einige schwangere Teenager seelisch alleine dastehen. Außerdem ist die Entscheidung für die Jugendliche sehr schwierig ist, da sie selbst noch ein Kind ist. Für die Eltern der Jugendlichen steht die Entscheidung oftmals schon fest. Doch die Minderjährige darf sich immer gegen ihre Eltern entscheiden. Gesetzlich ist sogar festgelegt, dass die Eltern oder der Vater des Kindes mit einer Freiheitsstrafe bestraft wird.

Alternativen zur Abtreibung

Außer einer Abtreibung gibt es noch weitere Möglichkeiten. Zum anderen gibt es die Möglichkeit der Adoption oder auch einer Pflegschaft. Das heißt sie gebären ihr Kind, aber ihr Kind lebt am Ende in einer Pflegefamilie. Oftmals ist das Kind dort sehr gut aufgehoben, da sich die Eltern wirklich darüber freuen. Natürlich kann die Option offengehalten werden, dass Kind letztendlich allein zu versorgen.

Armutsrisiko steigt durch Teenagerschwangerschaft

Das Risiko steigt aufgrund eines niedrigen Bildungsstands und Probleme in der Familie. Viele Untersuchungen haben festgestellt, dass Misshandlung und sexueller Missbrauch zu einer frühzeitigen Geburt führen kann.

Meist ist es so, dass die Kinder aus dieser belastenden Situation entfliehen möchten. Das heißt aber auch, dass sie mit einem mal erwachsen werden und ziemlich schnell Verantortung übernehmen. Zum einen lernen sie für sich selbst Verantwortung zu übernehmen und zum anderen für ihr Kind. Damit kann die Bildung kaum mit der Erziehung des Kindes vereinbart werden. Sodass ein Teufelskreis entstehen kann. Manche Mütter entwickeln aber auch ein so hohes Verantwortungsbewusstsein, dass sich ihr Leben von Grund auf ändert. Manchmal entwickeln sich diese sogar in Positive.

Wo gibt es Unterstützung?

Es gibt zahlreiche Stellen, die Teenagermüttern unterstützend zur Seite stehen. Hierzu gehören zum Beispiel „Schwanger unter 20“. Auch an das Jugendamt können sich einige Betroffene wenden.

Letztendlich sollten sie Ihr Kind bei jeglicher Entscheidung unterstützen und beraten. Grundsätzlich sollten Sie Ihrem Kind aber immer genügend Spielraum geben, um die Entscheidung für sich selbst zutreffen.